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| Zur Unterstützung der demokratischen
Kräfte
Wir stellen die Konrad-Adenauer-Stiftung vor |
Z
iniciatívy a za úèasti spolkového kancelára Konráda Adenauera bolo v roku
1956 v Eichholzi pri Bonne založené Vzdelávacie stredisko, ktoré sa stalo
základom neskoršej Nadácie Konráda Adenauera (KONRAD ADENAUER STIFTUNG).
Meno tohto ve¾kého nemeckého štátnika a prvého spolkového kancelára nesie
Nadácia od roku 1964.
Auf Initiative und unter persönlicher Teilnahme des Bundeskanzlers Konrad Adenauer wurde im Jahre 1956 in Eichholz bei Bonn ein Schulungszentrum eröffnet, daß später zur Grundlage der Konrad-Adenauer-Stiftung wurde. Den Namen des großen deutschen Staatsmannes und des ersten Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland trägt die Stiftung seit dem Jahre 1964. Die Konrad-Adenauer-Stiftung verfolgt gemeinnützliche Ziele im Sinne der christlich-demokratischen Ideen und Ideale. Sie will das Gefühl der Verantwortung der Bürger für den Staat und die Gesellschaft stärken, den Prozess der europäischen Vereinigung unterstützen, die Verständigung zwischen den Nationen durch Informationsaustausch und menschliche Begegnungen festigen. Sie will auch wissenschaftliche Bildung begabter junger Menschen unterstützen. Die Stiftung wird großteils aus Finanzmitteln des Staates getragen, fast 50 Prozent des Jahresbudgets wird für die Unterstützung von Projekten internationaler Zusammenarbeit gewährt. Weltweit arbeiten in den Zweigstellen der Stiftung in mehr als 120 Ländern der Welt fast 100 Fachberater. In Europa ist die Stiftung in Brüssel, London, Rom, Bratislava, Prag, Budapest, Warschau und weiteren Metropolen vertreten. Organe der Stiftung sind die Mitglieder-Versammlungen und der Vorstand. Vorsitzender ist Professor Doktor Günter Rinsche, Mitglied des Europa-Parlaments, Geschäftsführer ist Doktor Ottfried Hennig. Eines der Vorstandsmitglieder ist auch der Bundeskanzler Helmut Kohl. In der Slowakei hat die Konrad-Adenauer-Stiftung (im Sinne des slowakischen - aber auch des deutschen - Stiftungsgesetzes handelt es sich dabei nicht um eine Stiftung, sondern um einen "Verein" in der Bundesrepublik Deutschland und um "eine Organisation mit internationalem Element" in der Slowakischen Republik) seit 1993 ihre Vertretung. Der Leiter der slowakischen (und tschechischen) Zweigstelle ist Reinhard Stuth. Mit seiner Stellvertreterin in Bratislava Agáta Pešková sprach unser Redakteur ¼ubomír Mešánek.
Welche Veranstaltungen führt die Zweigstelle in Bratislava, was ist alles in Ihrem Tätigkeitsbereich?
Unsere Tätigkeit teilt sich in zwei Bereiche auf. Im ersten handelt es sich um Aktivitäten auf dem Feld der Bildung, z.B. Konferrenzen, Seminare, Vorträge, Kolloquien und Ähnliches. Der zweite Bereich, daß ist die Publikationstätigkeit. Auf dem Feld der Publikationstätigkeit arbeiten wir seit drei Jahren mit der Institution M.E.S.A. 10 (Zentrum für Wirtschafts- und Sozial-Analysen) zusammen, die für uns einen monatlichen analytischen "Brief" - den SLOWAKISCHEN MONATSBERICHT erstellt, hier erscheint eine Übersicht der innen- und außenpolitischen Aktivitäten der Slowakischen Republik, sowie Wirtschaftskommentare über die Entwicklung der Slowakischen Republik im abgelaufenen Monat. Diese hochgeschätzte Publikation verschicken wir an Abonnenten in der Slowakei und im Ausland. Wir betreuen auch die gemeinsame tschecho-slowakische Edition "MITTELEUROPÄISCHE PERSPEKTIVEN", hier wurden bisher zwei Publikationen veröffentlicht: "Die Änderung des Wirtschaftssystems" (Erfahrungen aus der Slowakei) und "Die Neue Sicherheitsarchitektur Europas".
Entstehen aus dem Inhalt ihrer Tätigkeit auch Aktivitäten, die in irgendeinem Zusammenhang mit der slowakisch-deutschen Kooperation stehen?
Zu unseren Veranstaltungen laden wir oft Refferenten aus Deutschland ein, wir unterstützen unsere begabte Studenten mit Stipendien für Postgradual- und Doktoranden-Studium oder für die Abschliessung des Hochschulstudiums in Deutschland. Auf der anderen Seite vermitteln wir Deutschland-Besuche slowakischer Persönlichkeiten.
Mit welchen Veranstaltungen haben sie die slowakische Öfffentlichkeit interessiert?
Nicht nur in Bratislava, sondern auf dem ganzen Gebiet der Slowakei führen wir einige Veranstaltungen selbständig durch, bei einigen arbeiten wir mit anderen Organisationen und Institutionen zusammen. Z.B. mit der Anton-Tunega-Stiftung, der Slowakischen Gesellschaft für auswärtige Politik, der Slowakischen Stiftung für europäische Studien und vorallem mit dem Zentrum für auswärtige Politik (CEP) und mit der Ständigen Konferrenz des Bürgerinstituts (SKOI) und weiteren.
Bekannt und erfolgreich sind wir mit einigen Vorträgen geworden, z.B. des Expräsidenten des Europa-Parlaments Egon Klepsch, des Botschfters der BRD in der SR Ludger Buerstedde und des ersten Sekretärs der Delegation der Europäischen Komission in der SR Sven Kuhn von Burgsdorff in Prešov, ein Kolloquiium unter der Benennung "Christlich-jüdischer Dialog", die Konferrenz "Slowakische Außenpolitik auf der Schwelle in das 3.Jahrtausend", und viele mehr.
Was ist das Hauptziel der Stiftung, was wollen Sie in der Slowakei erreichen?
Vor allem sind wir um die Entwicklung der Demokratie und um die Unterstützung der demokratischen Kräfte in der Slowakei bemüht. Wir wollen auch bei der Durchführung des deklarierten Zieles der SR - sich in die europäischen und transatlantischen Strukturen zu integrieren mithelfen. Unser Thema ist auch die Frage des Pluralismus und die Problematik der Rolle der Volks- bzw. der christlichdemokratischen Parteien im gegenwärtigen Europa. Das hängt damit zusammen, daß unsere Stiftung der deutschen CDU nahe steht, was aber nicht bedeuten soll, daß wir auf irgendeine Weise von ihren politischen Strukturen abhängig wären. Wir üben unsere Tätigkeit nur als eine Organisation des dritten Sektors aus.
Wie sind sie mit den Bedingungen für ihre Tätigkeit in der Slowakei zufrieden?
Grundsätzlich sind wir zufrieden. Wir sind erfolgreich, unsere Tätigkeit weiten wir alljährlich aus. Die Bedingungen hängen von uns und von der Zusammenarbeit mit unseren Partnern ab. Unsere Möglichkeiten kommen derzeit dem Interesse an unseren Aktivitäten nicht nach.
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