Mit der Spitze des Peletons mithalten

Inwieweit sind slowakische Produkte auf den Weltmärkten konkurrenzfähig? Welche Faktoren beinflußen die Exportfähigkeit? Solche und ähnliche Fragen stellen sich slowakische Produzenten und Exporteure bei jeder Gelegenheit. Über diese Themen sprach der Redakteur ¼ubomír Mešánek mit dem Vorsitzenden des Verwaltungsrates des Fonds zur Außenhandels-Unterstützung und Präsident der Firma Slovnaft AG Bratislava SLAVOMÍR HATINA.

Aus der Sicht der Ergebnisse im Vorjahr zeigt sich als eine der Prioritäten die Senkung des Passivsaldos unserer Außenhandelsbilanz. Wie sehen Sie die derzeitige Konkurrenzfähigkeit und "Exportierbarkeit" der slowakischen Produkte?

Betriebe die damals auf den geschützten Inlandsmarkt orientiert waren, mußten sich nicht im Konkurrenzkampf behaupten. Im Gegensatz, Betriebe die bereits in der Vergangenheit ihre Produkte auch im Ausland plazierten, die die Konkurrenz kannten, mußten sie regelmäßig verfolgen, diese hatten beim Übergang zur Marktwirtschaft besser bei der Lösung der Probleme beschleunigt.

Für unsere Produzenten ist die Restrukturierung der Technologien und Produktionsprozesse von größter Bedeutung. Wenn in einem Bereich nicht investiert wurde, es nicht in bestimmten Zeitintervalen zur Erneuerung der Technologien kam, dort gibt es heute einen Mangel an Konkurrenzfähigkeit. Fallls die Konkurrenz solche Schritte getan hatte, wenn sie die Technologie geändert hat, ihren Energie- und Rohstoff-Bedarf verringetre und die Qualität ihrer Produkte erhöht hat, dann erreichte sie zwangsläufig einen Vorsprung vor den anderen und kann jetzt besser im Konkurrenzkampf bestehen. Mit der Spitze mitzuhalten ist besonders wichtig. Dafür müßen jedoch genügend Ressourcen geschaffen werden, Ivestitionen sind aus finanzieller Sich ein anspruchsvoller Schritt. Die Investitionsmittel muß man vor der Verwendung aufbringen. Dabei gibt es eine Zeitspanne, bis die Investition auch Gewinn bringt.

Sind neue zeitgemäße Technologien das einzige notwendige Requisit im Prozess der Erlangung der Konkurrenzfähigkeit? Wie ist es mit der Arbeitsproduktivität?

Selbstverständlich, die Aktivität, über die ich gesprochen habe muß alle Kriterien erfüllen. Heute haben wir einige kompatarive Vorteile, z.B. der Arbeits- oder Energie-Preis. Doch wenn wir uns bereits heute auf eine Änderung der Technologie, die diesen Vorteil ersetzt nicht vorbereiten, verlieren wir das Fundament für die Konkurrenzfähigkeit. Und der Arbeits- und Energiepreis wird zwangsläufig steigen. Unsere Zukunft liegt in den neuen Technologien, in neuen Produkten mit höherem Mehrwert.

Mit dem Problem der Technologieerneuerung hängt unbestritten auch die Frage des dafür benötigten Kapitals zusammen. Inwiefern ist ihrer Meinung nach die Beteiligung von Auslandskapital notwendig?

Jedes Unternehmen muß eigene Antworten auf einige wichtigen Fragen finden: haben wir das benötigte Know-How, gibt es genug Finanzen für die Sicherung der Entwicklung, haben wir einen Markt für den Verkauf unserer Produktion? Wenn diese Fragen beantwortet sind kann sich das Unternehmen selbständig entwickeln und braucht dabei keinen strategischen Investor. Im Falle, es kann auf eine der gestellten Fragen keine positive Antwort geben, ist die einzige Lösung das ausländische Kapital.

Wieso sind einige slowakische Produzenten exportfähig und andere nicht?

Es galt immer und es wird auch weiterhin gelten, die entscheidende Rolle spielt die Qualität der menschlichen Ressourcen, die jede bewußte Tätigkeit ausführen. Entscheidend ist die hohe Professionalität des entsprechenden Eingriffes, dann wird sich auch das gute Ergebniss einstellen. Das betrifft jede menschliche Tätigkeit, das Firmen-Management darf keine Ausnahme sein. Die Richtung, die Strategie und Entwicklungstrends zu bestimmen - den Exportbereich einbezogen - das ist die Pflicht des Managers, des Leaders des Unternehmens.

Liste der unternehmerischen Subjekte, an die die Auszeichnung "Der beste Exporteur der Slowakischen Republik des Jahres 1997" verliehen wurde

  1. Asparagus, s.r.o. Ve¾ké Leváre
  2. AVC, a.s. Èadca
  3. Banský výskum, s.r.o. Prievidza
  4. Bardejovské pozemné stavby, a.s. Bardejov
  5. Buèina, a.s. Zvolen
  6. Cassovia DED Glass, s.r.o. Košice
  7. Drôtovòa, a.s. Hlohovec
  8. Fermas, s.r.o. Slovenská ¼upèa
  9. Hirocem, a.s. Rohožník
  10. Chemlon, a.s. Humenné
  11. JAS - Export, s.r.o. Bardejov
  12. Kovohuty Dolný Kubín, s.r.o. Dolný Kubín
  13. Køižík, a.s. Prešov
  14. Neografia, a.s. Martin
  15. Nestlé Food, s.r.o. Prievidza
  16. OZETA odevné závody, a.s. Trenèín
  17. Palma - Tumys, a.s. Bratislava
  18. Považská cementáreò, a.s. Ladce
  19. Ransan, s.r.o. Banská Štiavnica
  20. Sauer Hydraulika, a.s. Považská Bystrica
  21. SCA Mölnlycke, s.r.o. Gemerská Hôrka
  22. Severoslovenské celulózky a papierne, a.s. Ružomberok
  23. Slovenka, a.s. Banská Bystrica
  24. Slovenské energetické strojárne, a.s. Tlmaèe
  25. Slovnaft, a.s. Bratislava
  26. Slovenské magnezitové závody, a.s. Jelšava
  27. TC Contact, s.r.o. Nové Mesto nad Váhom
  28. Topart, s.r.o. Partizánske
  29. Vegum, a.s. Dolné Vestenice
  30. Whirlpool Slovakia, a.s. Bratislava
  31. Wooding, s.r.o. Banská Štiavnica
  32. Závod Slovenského národného povstania, a.s. Žiar nad Hronom

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